Donnerstag, 18. Oktober 2012

Smash verpasst ersten Sieg

„Viele jagen den Bären, keiner aber will ihn stechen“, besagt ein deutsches Sprichwort. Genau so verhielten sich die Winterthurer Volleyballer im dritten Spiel der NLB-Saison gegen die Appenzeller Bären. Der VC Smash war zwar über weite Strecken das bessere Team und brachte den Gegner oft ihn Verlegenheit, stand aber zum Schluss wieder mit leeren Händen da – 2:3. Nach verlorenem Startsatz (21:25) übernahmen die Winterthurer das Zepter: Die Durchgänge zwei und drei (25:19, 25:20) waren eine sichere Beute. Auch im vierten Satz lag das Momentum lange auf der Seite der Heimmannschaft, trotzdem konnte sie die Entscheidung nicht zu ihren Gunsten erzwingen (22:25). Den ausgeglichenen fünften Satz gewannen schliesslich die Gäste (12:15), was für Smash saisonübergreifend die neunte Niederlage in Folge bedeutete. „Wir müssen wieder lernen, wie man gewinnt“, meinte Captain Sebastiaan Krist. Am kommenden Wochenende bieten sich dem VC Smash dazu gleich zwei, allerdings nicht einfache Chancen: am Samstag im Auswärtsspiel gegen Tabellenführer Amriswil II und am Sonntag im Heimspiel gegen Lunkhofen.

VC Smash Winterthur: Krist (C), Gerig, Schmid, Schurter, Lobsiger, Lüthi, Walser, Büttner, Hardmeier, Biffi.

Donnerstag, 11. Oktober 2012

Cornèrcard Volley Cup: Cup-Aus in der 3. Runde

Smashs Damen 1 – Cup-Aus in der 3. Runde

Nachdem die Gegner in der ersten und zweiten Cup-Runde noch aus der 3. Liga kamen, stand dem Damen 1 des VC Smash am 04.10.2012 in der Halle der Kanti Rychenberg mit dem KTV Riehen ein Erstligist und Absteiger aus der Nationalliga B gegenüber. Dementsprechend war die Motivation bei allen Spielerinnen sehr hoch und die Freude auf ein spannendes und herausforderndes Spiel war bei allen zu spüren. Auch die Ansage von Coach Oemür Günalp war deutlich: Agieren und nicht reagieren!!

Doch der erste Satz startete trotz aller Motivation eher verhalten für das Heimteam. Die Gegner brachten mit starken Services die Annahme durcheinander und so fiel ein klarer und variabler Spielaufbau schwer. Bei 3:10 musste Coach Oemür Günalp das erste Time-Out nehmen. Trotz klarer Ansagen vermochten die Smashlerinnen nicht ins Spiel zu finden und bei 13:20 war das nächste Time-Out fällig. Auch einzelne gute Aktionen beeindruckten die überlegen und konzentriert agierenden Gegner nicht und so ging der erste Satz mit 14:25 an KTV Riehen.

Der zweite Satz startete bis zum Spielstand von 4:4 zunächst ausgeglichen, bis erneut eine Serviceserie der Gegner den Spielaufbau des Heimteams durcheinander brachte. Schon stand es wieder 4:11 für Riehen. Diesem Rückstand mussten die Damen des VC Smash bis kurz vor Satzende hinterher laufen. Die Aussenangreiferinnen des VC Smash konnten sich am Netz selten durchsetzen. Im Gegenzug wurde der Block des Heimteams durch platzierte Angriffe der Gegnerinnen meist überwunden. Trotzdem war eine deutliche Steigerung im Spiel der Smashlerinnen erkennbar. Vor allem Mittelblockerin Livia Stucki konnte immer wieder mit guten und gezielten Angriffen punkten. Am Ende wurde es noch einmal enger, doch trotz grossem Einsatz auf dem Feld musste auch der zweite Satz mit 20:25 abgegeben werden.

Der dritte Satz begann leider wieder mit einem Rückstand (1:6), doch diesmal gelang es den Damen des VC Smash diesen wieder aufzuholen und sogar auf 10:10 auszugleichen. Doch auch dann war es einmal mehr die Servicestärke der Gegnerinnen, die den Spielaufbau störte. Trotz insgesamt drei Spielerwechseln und einem Time-Out konnten die Winterthurerinnen nicht verhindern, dass aus dem Gleichstand von 10:10 ein Rückstand von 10:17 wurde. Auch wenn der Einsatz auf dem Feld stimmte und die Steigerung im Vergleich zum ersten Satz deutlich zu spüren war, ging schlussendlich auch der dritte Satz mit 17:25 an die Gäste aus Riehen.

Wir gratulieren unseren Gästen des KTV Riehen zum Einzug in die nächste Runde. Wir können uns jetzt voll und ganz auf die Meisterschaft konzentrieren und nehmen sicher das ein oder andere aus diesem Cup-Spiel mit. Das erste Meisterschaftsspiel findet am 27.10.2012, 13:00 Uhr statt. Hier sind wir zu Gast in Wattwil bei Volley Toggenburg 3. Das erste Heimspiel ist am 03.11.2012, 18:00 Uhr im Steinacker gegen den VBC Aadorf 3 angesetzt. Wir hoffen auf lautstarke Unterstützung unserer Fans und auf spannende Matches.

 

Es spielten: Martina Ott, Livia Stucki, Tanja Mühlethaler, Franziska Enderle, Eva Reich, Renate Good, Raya Schmid, Giovanna Dimasi, Therese Ritter, Anja Kastner, Marjolein Terwiel, Laura Rüegg

Coaches: Oemür Günalp, Samuel Mäder

Donnerstag, 11. Oktober 2012

D1 Cornèrcard Volley Cup: Winterthur gegen Winterthur

Am 20. September 2012 trafen im Schweizer Cornèrcard Volley Cup die beiden Winterthurer Volleyballclubs aufeinander. Das 2. Liga Team des VC Smash Winterthur schlug die 3. Liga Mannschaft des VC Vivax Winterthur mit 3:0. Trotz des klaren Resultats, war das Spiel alles andere als einseitig.

Der VC Vivax Winterthur schaffte in der vergangenen Meisterschaft mit dem Damen 1 den Aufstieg in die 3. Liga. Die Frauen des VC Smash Winterthurs sind von der 3. Liga in die 2. Liga aufgestiegen. Aufgrund dieser Ausgangslage konnte erwartet werden, dass ein klarer Sieg für die Spielerinnen von Smash aus der Begegnung resultiert.

Ungewohnte Ausgangslage beim VC Smash

Doch aufgrund der Abwesenheit beider Passeusen des VC Smash, musste Trainer Oemür Günalp die Mannschaft anders als gewohnt aufstellen. Laura Rüegg, normalerweise auf der Libera-Position verteilte an diesem Abend die Pässe und Therese Ritter, normalerweise Aussenangreiferin, zog sich das Liberatrikot über. Trotz einer soliden Leistung dieser beiden Spielrinnen auf den ungewohnten Positionen, vermochte der VC Smash während des gesamten Spiels eine gewisse Unsicherheit nie abzulegen. Die Spielerinnen von Vivax hingegen hatten eine solide Annahme und Verteidigung und kämpften um jeden Ball. So gab es bereits im ersten Satz ein Kopf um Kopf rennen. Zwar war Smash immer vorne, konnte aber nie mehr als vier Punkte Vorsprung herausholen. Der erste Satz ging knapp mit 25:23 an den VC Smash.

Vivax hielt dem Gegner stand

Im zweiten Satz zeigte sich ein ähnliches Bild. Obwohl Smash zumindest ab und zu mit power Angriff, konnten das Team kaum direkte Punkte erzielen. Viele Eigenfehler im Angriff und Service kamen dazu.

Erst in der Mitte des dritten Satzes konnten die Spielerinnen von Oemür Günalp davonziehen. Die Annahme von Vivax wackelte und das Team konnte keinen Druck mehr aufbauen. Der Entscheidungssatz ging dann klar mit 25:14 an das Team des VC Smash Winterthur.

Pflichtsieg für den VC Smash Winterthur

Das Resultat hiess am Ende zwar wie erwartet 3:0 für den VC Smash Winterthur, aber das Gewinnerteam hat nur seine Pflicht erfüllt und sein Potential an diesem Abend nicht ausgeschöpft. Die Spielerinnen des VC Vivax jedoch konnten mit ihrer Leistung zufrieden sein, auch wenn sie nun aus dem Cup ausgeschieden waren.

Matchtelegramm

Cornèrcard Volley Cup, 2. Runde, VC Smash Winterthur – VC Vivax Winterthur,

Datum: 20. September 2012

Resultat: 1. Satz: 25:23 / 2. Satz: 25:21/ 3. Satz: 25:14 / 3:0 für den VC Smash Winterthur

Halle: Kantonsschule Rychenberg

Schiedsrichter:  Thanh Ut Nguyen

Montag, 08. Oktober 2012

Smash vergibt Matchball

WINTERTHUR. Im ersten Heimspiel der neuen NLB-Saison unterlagen die Winterthurer Volleyballer am Samstag gegen Einsiedeln 2:3. Die Klosterstädter, die für ihr starkes Verteidigungsspiel bekannt sind, dominierten die Partie in den ersten beiden Sätzen nach Belieben (13:25, 20:25). Doch anderes als noch vor einer Woche fand die Mannschaft von Coach Weng darauf den Tritt. Durch ein taktisch starkes Blockspiel verloren sämtliche Einsiedler Angreifer ihren Rhythmus, so dass die Heimmannschaft die Durchgänge drei (25:11) und vier (25:21) für sich verbuchen konnte. Den Schwung konnte sie auch ins Tie-Break mitnehmen und führte schnell mit mehreren Mini-Breaks. Doch mit dem Spielgewinn vor Augen kehrte die Nervosität in die Annahme zurück. Nachdem ein 11:7-Vorsprung verspielt war, sah sich Weng gezwungen, Nachwuchslibero Bänninger aufs Feld zu schicken. Obschon der Junior wieder Ruhe ins Spiel brachte, verlor Smash das Tie-Break nach eigenem Matchball 15:17. „Einen solchen Vorsprung müssten wir einfach nach Hause bringen“, meinte Mittelblocker Jan Schmid, der beste Punktelieferant. Die nächste Chance, in der neuen Saison endlich zum ersten Sieg zu kommen, bietet sich am nächsten Samstag daheim gegen die Appenzeller Bären.

VC Smash Winterthur: Krist (C), Gerig, Schmid, Schurter, Lobsiger, Lüthi, Bänninger, Büttner, Hardmeier, Biffi

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