Sonntag, 20. April 2014

Trotz des im Smashli erwähnten Fehlstarts erreichten die Silberborsten aus Winterthur einmal mehr den Gruppensieg und als Zugabe  - nach einem hartumkämpften Spiel - auch noch den Ligameister. Am 21.03.2014 wurden die um einiges jüngeren Amriswiler 3:2 niedergerungen. An dieser Stelle gebührt der Dank den zahlreichen Zuschauern, darunter der komplette Vorstand von Smash. Mit dem Entscheidungsspiel gewann Herren 4 vierzehn Spiele in Folge. Verloren wurden in den Spielen der Gruppe A nur 7 Sätze. Die Mannschaft lag während der Saison meistens auf Platz 2, weil sich Klettgau 3 kaum einen Patzer leistete und immer vorgelegt hatte. Entscheidend war schliesslich das auswärts 3:1 gewonnene Rückspiel vom 18.12.2013, mitunter der Co-Höhepunkt der Saison.

 

Coach und Spielertrainer Müllner verstand es, die Leute bei Laune zu halten, sodass in den entscheidenden Phasen die beste Leistung abgerufen werden konnte. Die Abwehr mit dem Libero brachte die Gegner zum Verzweifeln. Das war auch nötig, als Mittelangreifer Daniel Länger Anfang Jahr nach  Basel zog und fortan die Blockarbeit Leo und Sepp überliess. Mit Beni Widmer wurde ein neuer Allrounder aus den Reihen der inoffiziellen Veteranen-Nationalmannschaft verpflichtet. Den Altersdurchschnitt mag auch er nicht zu senken. Er sieht einfach etwas jünger aus als die andern. 

Nach allen Erfolgen stand wieder einmal der Aufstieg in die 3. Liga zur Diskussion. In den letzten sieben Jahren verzichtete die Mannschaft sechs Mal auf den Aufstieg. So gesehen könnte sie nun in der Nationalliga A spielen und voll mitmischen bei den Profis und Halbprofis. Die Mehrheit entschied sich fürs Verweilen in der 4. Liga. Aus den Reihen der Mannschaft überlegt man sich schon, beim Verband einen Antrag auf Änderung des Reglements auf Zwangsaufstieg der Gruppensieger zu stellen.

Die Vorbereitungen zur nächsten Saison laufen bereits. Der Transfer eines neuen Mittelangreifers hat schon geklappt. Dazu kommen Selbstversuche zur individuellen Leistungssteigerung wie: Konzentrationstraining durch Golf spielen, Optimierung der Aerodynamik durch Rasieren der Beine, Vortäuschen eines tieferen Alters durch Hautstraffung, Sixpack durch Bierverzicht, Velofahren mit blockierter Hinterbremse usw. Die Mannschaft zeigt keinerlei Auflösungserscheinungen, dies auch dank der treuen Nicht(mehr)lizenzierten, die fast fleissiger in der Halle Gutenberg erscheinen als die Stammspieler. Was treibt diese Männer Woche für Woche nach Töss in die kleine Turnhalle ohne Parkplätze, mit defekten Duschen und anschliessend in eine Pizzeria mit Trutenschinken und ständig wechselnden Wirten? -  Es muss an der Kameradschaft liegen, die nicht via Social Media gepflegt wird, und dem Volleyball-Sport, der dank des einst weissen und heute gelb-blauen Bälle immer wieder neuen Gesprächs- und Diskussionsstoff liefert.

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