Montag, 01. April 2013

Zum Entscheidungsspiel reisten die Winterthurer zu acht an. Leider hatte sich einer der Stammspieler  so kurzfristig abgemeldet, dass die ganze Taktik des Coaches über den Haufen geworfen wurde. Woher hätte er so kurzfristig einen Mittelblocker nehmen sollen?  Voj sprang gezwungenermassen in die Bresche. Seine druckvollen Angriffe fehlten dann aussen. Das Team der Legenden wehrte sich dennoch tapfer und war den jungen Amriswilern in vielen Belangen überlegen. Im Punktesammeln oder Entgegennehmen von Geschenken waren die jungen Wilden aus Amriswil dann doch ein wenig besser. 

Der erste Satz wurde von Smash zuerst verschlafen, dann aufgeholt und am Schluss wieder vergeigt. Es schien, als ob gewisse Spieler ein Flashback in die schon 30 – 40 Jahre zurück liegende Juniorenzeit hatten, so zitterten die Hände und trafen die Bälle nicht mehr wunschgemäss. Im zweiten Satz folgte die Antwort postwendend. Solide durchgespielt uns ohne langanhaltendes Tief resultierte ein 25:18 Satzgewinn. Amriswil reagierte sofort und fand  - unterstützt vom lauten Publikum, das mit Pauke und Megaphon angerückt war – ins Spiel zurück. Zu vielen Eigenfehler führten schliesslich  zum Satzverlust der Smashler. Im 4. Satz hatten sich die Winterthurer zuerst gefangen und  zogen dann ausgerechnet kurz vor dem 20. Punkt eine Krise ein. Der komfortable Vorsprung verwandelte sich innerhalb weniger Minuten in einen fast vorentscheidenden Rückstand. Wer gedacht hatte, Smash sei bei 23:19 geschlagen, hat sich getäuscht. Dank konzentriertem Spielaufbau und dynamischem Angriffsspiel wurde der Satz gedreht und das Tiebreak erreicht.

Im Entscheidungssatz hatten zuerst die alten Winterthurer die Nase vorne. Die Routine und ausgefeilte Technik schienen sich gegen die Kraft und Spritzigkeit durchzusetzen. Nach dem Spielfeldwechsel lief es dann eher harzig für die Winterthurer. Die Thurgauer konnten sich leicht absetzen. Drei Satzbälle konnten von Smash noch abgewehrt werden. Ein Missverständnis in der Annahme besiegelte schliesslich das Schicksal von Herren 4. Die jungen Amriswiler kamen so zum Ligameister und Herren 4 zur zweiten Niederlage in der Saison 2012/2013. Schade! So eine Chance bietet sich den bald in Rente gehenden Männern frühestens in einem Jahr wieder. Der ersten Schritte dazu sind mit dem Verzicht auf den Aufstieg in die 3. Liga und dem sensationellen Transfer von Urs Schori bereits getan.  Damit nichts mehr anbrennen kann, wird auch noch mit der Suche nach einer Babysitterin bereits nach Ostern begonnen.

Im Einsatz standen: U. Ritter, V. Strmelj, B. Meier, P. Bollhalder, J. Bachmann, M. Krämer, W. Müllner und M. Untersander

Hauptsponsor

Nachwuchssponsor

Sponsor

Partner

Ausrüster

Mitglied bei