Samstag, 23. Mai 2015

Zum Saison-Abschluss trafen wir auf Kreuzlingen, zum wahrscheinlich letzten Mal im Steinacker, zum sicher letzten Mal mit bekannten Gesichtern. Wir fuhren einen Sieg ein, nochmals mit grossen Emotionen, kleinen Nicklichkeiten, harten Smashes und weichen Finten. Der erste Satz ging knapp verloren, was uns typischerweise dazu brachte, alles in die Waagschale zu werfen; die nächsten und letzten 3 Sätze der Saison gewannen wir, und damit das Spiel.

Der Schiedsrichter - im Verlaufe des späteren Abends auch mal schon als Minigolf-Schiedsrichter betitelt - pfiff zu Beginn vieles ab, um später dann eher vieles durchgehen zu lassen; nicht mal der Punkt des Matchball-Jump-Serves wurde gegeben, der, für alle Winterthurer klar ersichtlich, auf der anderen Seite der Netzkante runterfiel.

An der Spiel-Nachbereitung in der Dusche (Shampoo im Bier, yummie!!) und nachher in der Pergola kamen nochmals einige Wahrheiten ans Tageslicht; z.B., warum Nick immer so rasch „auf den Zug muss“ nach dem Spiel - er wollte einfach nicht so lange mit Reto duschen. Oder übers Stockholm-Syndrom quatschen - hat jemand noch irgend ne Ahnung, was ich darüber genau in diesem Bericht schreiben wollte??! Etwas Gutes hatte die Dusch-Orgie jedoch; irgendwie kam mir ein neues Putzmittel für mein Mountain Bike in die Hände. Perfekt für meinen Rahmen!

Am Ende der Saison muss immer auch mit den Zielsetzungen vor der Saison verglichen werden. Wir ziehen also Fazit:

Boo, Ö, Michi, Selu und André haben sich Flatter-Services bis zur Verwirrung sehr gut umgesetzt. Brüde, FloM und Reto kümmerten sich um Abnahmen auf die Netzkante.

damit - Ö hat auch in diesem letzten Spiel gezeigt, dass unser grösster Spieler, Spitzname Chef de Service, mit eben jenen Netzkanten-Abnahmen jeden Choust gewinnt. FloG, Bas, Sahbi und Tobi blockten bis die Handflächen glühen - sing and swing your arms *my block, my block, my block*. Bas und der junge Dia zeigten ab und zu Rückraum-Angriffe, welche Löcher in den Boden knallen.

Und doch bin ich froh, ist die Saison endlich vorbei, wurde ich doch richtiggehend aus dem Team gemobbt. Ehrlich. Ich meine, ich werde beim Team-Foto mit den neuen Radwerk-Shirts im WC eingeschlossen; beim Fussball werde ich immer in die schlechtere Gruppe eingeteilt. Spielten wir endlich mal NICHT Fussball, werde ich bei diesem seltsamen Minitramp-Spiel *zufällig* am Kopf getroffen. Fragt nicht, von wem... Dann wirst du zu unbezahlter Wochenend-Arbeit verknurrt mit Soundbox-Schleppen, erst zwei Spiele vor Saison-Ende wird vom Klub ENDLICH eine mit Neue mit Rädern gesponsort, ... nein, in DIESEM Team will ICH nicht mehr spielen, tsö! *schnippisch die Schulter zeig*

Anderseits... so schlimm wars nicht. Im Gegenteil. War ne geile Zeit, Jungs. Es fällt einem schwer, Abschied zu nehmen. Aber man sieht sich sicher mal im Alltag. Oder? Klar. Denn

s’Dame 1 chunt au.

Smash H2.

Alles andere - war Alltag.

Smash: Ömür Günalp, Michael Wehrli; Urs Bruderer, Reto Saurenmann; Florian Mäder, Patrick Boo, Nick Seiler, Sahbi Trabelsi, Bas Krist, Tobias Kienast, Florian Gerig, Sven Enderle (Bericht)

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